🌕 Neuigkeiten & Saatkörner
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Neuigkeiten sind wie Samen – sie keimen, wenn du wiederkehrst.
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🜂 Aktuelles
22.04.2026
Der liebe Glaube
Du glaubst zu wissen.
Du glaubst zu verstehen.
Du glaubst an den lieben Gott…
und du glaubst, dass es die Regierung gut mit dir meint.
Du glaubst, sie tun alles, was nötig ist, um dich zu unterstützen und dein Land wieder voranzubringen.
Du glaubst den Medien, wenn sie schreiben, wie morgen das Wetter wird. Du glaubst ihnen, wenn sie sagen, wer der Böse und wer der Gute ist
Du glaubst den Medien, wenn sie über Inflation und Kriegsgefahr schreiben.
Du glaubst den Werbezetteln, wenn sie dir versprechen, dass du günstiger einkaufen kannst, dass sie für dich die Preise gesenkt haben.
Du glaubst auch deinem Versicherungsvertreter, wenn er dir eine Lebensversicherung aufbuckelt, dass du am Ende gut Leben kannst.
Du glaubst dem Lehrer und Erzieher, dass er dein Kind ordentlich unterrichtet.
Du glaubst dem Pfarrer, der dir das Himmelreich Gottes verspricht.
Du glaubst, dass andere für dich das Leben richten.
Aber dir selber glaubst du nicht, wenn sich in dir auch nur der leiseste Zweifel regt, dass da was mit deinem Glauben nicht stimmen kann.
Und dabei ist das die einzige Stimme, der du Glauben schenken solltest.
10.11.2025 – 🜂 Vom Mythos der zwölf Rauhnächte
Es heißt, es gäbe zwölf heilige Nächte zwischen den Jahren –
Nächte, in denen die Zeit stillsteht und die Schleier dünn werden.
Doch wer mit offenem Geist lauscht, spürt bald:
Wie kann der Atem des Winters auf zwölf Nächte begrenzt sein?
Wie kann Stille in einen Kalender passen?
Die Alten kannten keine Monate, sondern Monde –
dreizehn Atemzüge des Jahres.
Das neue Jahr begann an Samhain, wenn das alte wirklich zu Ende ging.
Von dort an spannte sich der Winterbogen:
Samhain – das Loslassen,
Jul – das Keimen des neuen Lichts,
Imbolc – das Erwachen.
Die wahre Zeit der Stille war kein Dutzend Nächte,
sondern ein ganzer Mondlauf:
Feuer, Atem, Fäden, Träume.
Man saß beisammen, erzählte, verinnerlichte,
und fand den Mut, still zu sein.
Mit der Christianisierung wurde daraus ein kirchlicher Zwölfnächte-Ritus –
ein Ersatz für das, was man den Menschen genommen hatte:
die heilige Zeit der Freiheit und des Denkens.
Heute kehrt die alte Erinnerung zurück.
Immer mehr Menschen spüren,
dass zwischen Weihnachten und Neujahr etwas mitschwingt,
das sich nicht zählen lässt.
Die wahre Zeit der Stille beginnt,
wenn der letzte Atem des Jahres verweht
und endet, wenn das neue Licht wieder zu atmen beginnt.
⟁ Awen fließt durch die Stille. ⟁
🜂 21. Oktober 2025 – Samhain – Beginn des neuen Jahres
In der Nacht des zehnten Neumondes erwachte das neue Jahr.
Das alte Feuer wurde gelöscht – das neue entzündet.
So begann der Weg des Barden auf dieser Seite,
unter dem Zeichen von Awen und Samhain.
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Aus der Stille des Dunkels steigt das erste Licht.
Das alte Jahr sinkt – das neue atmet auf
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✴ 26. Oktober 2025 – Das Saatkorn keimt
Das Buch „Das Saatkorn“ ist jetzt im Handel erhältlich –
ein stilles, poetisches Werk über Vertrauen, Neubeginn und das Licht im Menschen.
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02.11.2025 – ein neues vertontes Gedicht
Das neue Gedicht „Komm – Ein Lied für die Welt“ ist raus.
Ein Lied, dass berührt.
(anzuhören in Bardengesänge)
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